Vorbereitung: Ton, Verbindung und Publikum
Du brauchst ein Klausi-Konto, einen aktuellen Browser, ein Mikrofon und eine stabile Internetverbindung. Für die gemeinsame Anzeige kommt ein Beamer oder Bildschirm hinzu. Wer per Gäste-Link mitliest, benötigt ein eigenes Gerät mit Internet.
Stimme den Tonweg mit der Technik ab und informiere sprechende Personen über die KI-Verarbeitung. Entscheide, welches Sprachpaar das Publikum braucht und ob ergänzend professionelle Verdolmetschung oder weitere Zugangshilfen nötig sind.
Schritt 1: Veranstaltung anlegen und Mikrofon verbinden
Öffne in Klausi Außenauftritt → Live-Übersetzung. Lege eine neue Veranstaltung mit einem eindeutigen Namen an. Du kannst den Event vorab vorbereiten. Die eigentliche Live-Übersetzung startet erst später.
Schließe das Mikrofon an und wähle den passenden Audioeingang. Erlaube den Mikrofonzugriff im Browser. Prüfe mit einer sprechenden Person, ob das gewünschte Signal ankommt. Ein Mikrofon auf dem Tisch am anderen Ende des Raums reicht nicht für jeden Aufbau.
Schritt 2: Sprachpaar wählen
Wähle die beiden Sprachen für deine Veranstaltung. Aktuell unterstützt Klausi Deutsch, Englisch, Türkisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Ukrainisch, Rumänisch, Griechisch und Arabisch.
Im aktuellen Live-Ablauf funktioniert die Übersetzung innerhalb dieses Sprachpaars in beide Richtungen. Wechselt die gesprochene Sprache, wird in die andere Sprache übersetzt. Teste das mit Beiträgen in beiden Sprachen. Ein Event ist keine gleichzeitige Übersetzung in alle 13 Sprachen.
Schritt 3: Live-Übersetzung starten und prüfen
Starte die Sitzung und sprich typische Beispielsätze: eine Begrüßung, einen Namen, einen Fachbegriff und eine Frage. Prüfe Originaltext und Übersetzung mit einer Person, die das Sprachpaar versteht. Namen, Zahlen und kurze Verneinungen verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Die Ausgabe kann verzögert erscheinen. Vermeide gleichzeitiges Sprechen und plane klare Wechsel ein. Behalte Guthaben, Verbindungsstatus und Text während der Veranstaltung im Blick. Bei Fehlern oder Ausfällen braucht die Moderation einen vorher vereinbarten Ablauf.
Schritt 4: Beamer öffnen und Gästezugang teilen
Öffne die Beamer-Ausgabe und bringe das Browserfenster auf die externe Anzeige. Nutze bei Bedarf einen erweiterten Desktop, damit die Bedienoberfläche auf dem Laptop bleibt. Passe Schriftgröße und Darstellung an den Raum an.
Teste den Gäste-Link oder QR-Code auf einem zweiten Gerät. Gäste öffnen damit die Live-Ansicht im Browser, ohne eigenes Klausi-Konto und ohne App-Installation. Die Beamer-Anleitung und die Anleitung zum QR-Zugang erklären beide Ausgaben genauer.
Welche Formate du damit vorbereiten kannst
Geeignet zum Ausprobieren sind strukturierte Vorträge, moderierte Podiumsgespräche und Lesungen. Bei Führungen sind mobile Gästezugänge hilfreich. Theatertexte, Wortspiele oder sensible Gespräche brauchen eine eigene Qualitätsentscheidung.
Vermeide die Zusage, dass automatisch alle verstehen. Ob Texttempo, Sicht und Sprache passen, zeigt erst ein Test mit deinem Publikum. Für einen Überblick lies den Leitfaden für Kulturveranstaltungen.
Kosten und Datenschutz vor dem Start klären
Zum Testen stehen 3 Freiminuten pro Monat bereit. Für längere Events kaufst du Minutenpakete einmalig hinzu. Die Nutzung wird nach Minuten abgerechnet. Gekaufte Minuten verfallen nicht. Prüfe aktuelle Konditionen und Guthaben vor der Veranstaltung auf der Preisseite beziehungsweise in der App.
Audio wird für die Erkennung und Übersetzung an den eingesetzten Dienstleister übertragen. Kläre die Information der Beteiligten, zulässige Inhalte und den Umgang mit dem Textverlauf. Die Datenschutzerklärung und die Informationen zu Sprachaufnahmen beschreiben den Rahmen.
Vor dem Start drei Anforderungen festhalten
Notiere Veranstaltungsformat, benötigtes Sprachpaar und Ausgabeform. Die Sprachenliste mit 13 Optionen hilft bei der Auswahl. Eine Beamer-Anzeige für einen Vortrag braucht einen anderen Probelauf als ein Smartphone-Viewer während einer Tour.
Nutze für eine Reisegruppe die Routenprüfung und für ein Austauschprogramm die Bedarfs- und Betreuungsliste. Die technische Einrichtung bleibt derselbe Einstieg. Die Klausi-Hilfe zur Live-Übersetzung ergänzt die Bedienung.


