Den Bedarf für das Panel klären
Welche Sprachen sprechen Gäste und Moderation? Soll das Publikum lesen oder eine gesprochene Verdolmetschung hören? Werden sensible oder verbindliche Inhalte diskutiert? Kläre diese Fragen, bevor du die Veranstaltung als zweisprachig ankündigst.
KI-Untertitel können das Mitlesen unterstützen. Sie sind fehleranfällig und liefern im hier beschriebenen Klausi-Ablauf keine gesprochene Ausgabe. Der Vergleich von KI und Dolmetschen hilft bei der Entscheidung.
Mikrofone und Raum vorbereiten
Plane einen Laptop mit Browser, Internet, ausreichendem Minutenguthaben und eine Anzeige für das Publikum. Bei mehreren Podiumsmikrofonen kann ein sauberer Ausgang der Tonanlage sinnvoll sein. Prüfe mit der Technik, welches Signal im Laptop ankommt.
Ein weit entferntes Mikrofon nimmt häufig Raumgeräusche und Lautsprecher mit auf. Teste jede sprechende Person an ihrem vorgesehenen Platz. Auch Publikumsfragen brauchen einen klaren Tonweg. Ein weitergereichtes Handmikrofon gehört in die Probe.
Das Panel in Klausi anlegen
Öffne Außenauftritt → Live-Übersetzung und lege eine Veranstaltung an. Vergib einen erkennbaren Namen und wähle das Sprachpaar, etwa Deutsch und Türkisch. Prüfe danach Mikrofonzugriff und Eingang.
Starte einen Probelauf mit kurzen Beiträgen beider Sprachgruppen. Kontrolliere nicht nur, ob Text erscheint, sondern ob die Aussage verständlich übertragen wird. Bereite typische Namen und Begriffe in den Live-Einstellungen vor und prüfe sie im Test.
Sprachwechsel und Moderation abstimmen
Der aktuelle Klausi-Ablauf erkennt innerhalb des gewählten Sprachpaars den Wechsel und übersetzt in die jeweils andere Sprache. Das ersetzt keine Gesprächsordnung. Wenn mehrere Menschen gleichzeitig sprechen, fehlt der Erkennung ein eindeutiges Signal.
Bitte die Moderation um klare Übergaben. Namen vor dem Beitrag helfen dem Publikum bei der Zuordnung. Wiederhole wichtige Zahlen und fasse bei Bedarf eine Aussage zusammen. Plane nach längeren Beiträgen eine kurze Lesepause ein.
Beamer und Gästezugang kombinieren
Öffne die Beamer-Ausgabe auf der Leinwand und passe Schriftgröße und Darstellung an. Prüfe Plätze an den Seiten und hinten im Saal. Halte die Bedienoberfläche und private Benachrichtigungen von der Projektion fern.
Ein zusätzlicher QR-Zugang erlaubt Gästen das Mitlesen auf dem eigenen Gerät. Lass ihn vor Beginn öffnen, solange die Moderation noch erklären kann, wie der Zugang funktioniert. Für Gäste ohne Smartphone bleibt die gemeinsame Anzeige wichtig.
Testlauf und Betreuung organisieren
Probiere einen kurzen Ausschnitt mit Begrüßung, Sprecherwechsel, Rückfrage und Publikumsbeitrag. Plane eine Person ein, die Verbindungsstatus und Ausgabe beobachtet. Die Moderation sollte nicht gleichzeitig Kabel und Texte prüfen müssen.
- Guthaben für Panel, Probe und Reserve kontrollieren.
- Beide Sprachen über jedes vorgesehene Mikrofon testen.
- Leinwand aus dem Publikum und Gäste-Link auf einem zweiten Gerät prüfen.
- Eine Ersatzverbindung und einen Ablauf für Textausfälle vorbereiten.
- Beteiligte über KI-Verarbeitung und mögliche Übersetzungsfehler informieren.
Kosten und Nachbereitung
Nutze die 3 Freiminuten pro Monat für einen kurzen Funktionstest. Längere Proben und Veranstaltungen benötigen ein ausreichendes Minutenpaket. Die aktuellen Pakete werden einmalig gekauft; gekaufte Minuten verfallen nicht.
Beende die Live-Sitzung nach dem Panel. Kläre vor einer Weitergabe des Textverlaufs, wer zustimmen muss und welche Inhalte dafür geeignet sind. Sammle getrennt Rückmeldungen zur Übersetzung, zur Lesbarkeit und zum Gästezugang.
Internationale Panels in DACH vorbereiten
Frage die Podiumsgäste nach den tatsächlich gesprochenen Sprachen. Vereinbare eine klare Moderationssprache und nacheinander gestellte Fragen. Namen, Einrichtungen und regionale Abkürzungen gehören in den Test. Bei Dialekten solltest du die Probe mit den realen Stimmen durchführen.
Ein Sprachpaar kann etwa Deutsch–Englisch oder Deutsch–Französisch sein. Die 13 Sprachoptionen erlauben keine automatische parallele Ausgabe in alle Sprachen. Für ein Autorengespräch kommen Buchtitel, Figuren und literarische Begriffe hinzu.


