Hardware nach dem Raum auswählen
Eine hohe Helligkeitsangabe allein sagt wenig über die Lesbarkeit vor Ort aus. Leinwandgröße, Abstand, Tageslicht und Projektionstechnik wirken zusammen. Bitte den Veranstaltungsort um einen Test mit Text auf dunklem und hellem Hintergrund. Bei starkem Tageslicht kann ein Bildschirm praktischer sein.
Achte auf ein scharfes, vollständig sichtbares Bild und einen Signalweg, den du vor Ort geprüft hast. Kleine Textkonturen und verdeckte Ränder fallen bei einer Filmvorführung weniger auf als bei Untertiteln. Nutze nach Möglichkeit die native Auflösung des Anzeigegeräts.
Schriftgröße und Kontrast prüfen
Öffne die Beamer-Ausgabe von Klausi und wähle eine passende Schriftgröße und Darstellung. Teste längere Sätze und Namen mit Umlauten. Dunkler Hintergrund mit heller Schrift kann im abgedunkelten Saal gut funktionieren; entscheide nach dem tatsächlichen Projektionsbild.
Gehe zur letzten Reihe und an seitliche Plätze. Können Gäste den aktuellen Satz ohne Anstrengung lesen? Ist er vor dem nächsten Wechsel erfassbar? Vergrößere die Schrift oder reduziere den sichtbaren Verlauf. Eine feste Punktgröße oder eine pauschale Zentimeterregel ersetzt diese Probe nicht.
Die Projektionsfläche sinnvoll platzieren
Die Untertitel sollten im Blickfeld der Bühne liegen, ohne Gesichter oder Präsentationsfolien zu verdecken. Eine Fläche seitlich neben der Bühne funktioniert anders als ein tiefer Bildschirm vor der ersten Reihe. Prüfe beide Sichtachsen mit besetzten Stühlen oder Personen als Platzhaltern.
Für größere Räume kann eine zusätzliche Anzeige weiter hinten helfen. Kläre mit der Technik, wie das Signal dorthin gelangt. Ein eigener Bildschirm für Untertitel verhindert, dass du zwischen Folien und Text umschalten musst.
Sprachpaar und Anzeige unterscheiden
Klausi übersetzt innerhalb eines gewählten Sprachpaars in beide Richtungen. Das bedeutet keine parallele Ausgabe in beliebig viele Zielsprachen. Prüfe im Gäste-Viewer und in der Beamer-Ansicht, welche Sprache gerade angezeigt wird.
Versprich dem Publikum keine feste Zweispaltenansicht nach einer alten Anleitung. Maßgeblich ist die aktuelle Ausgabe. Wer die Leinwand nicht gut sieht, kann den Gästezugang per QR-Code nutzen.
Häufige Projektionsprobleme lösen
Wenn die Ausgabe auf dem Laptop, aber nicht auf der Leinwand erscheint, kontrolliere die Bildschirmzuordnung, das Kabel und den Eingang des Beamers. Bei erweitertem Desktop muss das richtige Browserfenster auf dem externen Bildschirm liegen.
- Unscharfe Schrift: Fokus, Auflösung und Bildskalierung prüfen.
- Blasses Bild: Raumlicht, Projektionsfläche und Darstellung anpassen.
- Keine neuen Sätze: Mikrofon, Sitzungsstatus und Internet getrennt kontrollieren.
- Unterbrechungen: Stromversorgung, Bildschirmsperre und Benachrichtigungen prüfen.
Checkliste vor dem Einlass
Plane Aufbauzeit und einen vollständigen Probelauf ein. Lass eine zweite Person den Saal prüfen, während du die Technik bedienst. Kontrolliere nach Änderungen an Licht oder Möblierung erneut die Lesbarkeit.
- Laptop, Mikrofon und Anzeige anschließen und mit Strom versorgen.
- Den echten Tonweg und beide Sprachen mit Beispielsätzen testen.
- Schrift und Sicht aus hinteren sowie seitlichen Reihen prüfen.
- Gäste-Link auf einem Smartphone öffnen und Ersatzverbindung testen.
- Eine verantwortliche Person für Probleme während der Veranstaltung benennen.
Den Aufbau in Klausi abschließen
Die Beamer-Einrichtung beschreibt den Weg zur Ausgabe. Im Überblick zur Live-Übersetzung findest du den Produktablauf. Eine gute Projektion entsteht aus passender Technik und einer Probe im Raum.
Längere Übersetzungen und andere Schriften testen
Ein kurzer deutscher Satz kann in der anderen Sprache mehr Platz benötigen. Prüfe deshalb echte Passagen in beiden Richtungen. Teste auch Umlaute, türkische Zeichen, ukrainische Schrift und bei Arabisch die Darstellung längerer Sätze. Verändere die Schriftgröße erst nach dem Vergleich im Raum.
Die 13 Sprachoptionen sind auswählbare Sprachen für ein Sprachpaar. Für Theater-Übertitel kommen zur Lesbarkeit zusätzlich künstlerische Einsätze und eine vorbereitete Textfassung hinzu.


